Arbeiterkammer it kollektivvertrag

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Bei vorübergehender Entlassung (z.B. Mangel an Aufträgen oder schlechtem Wetter) werden die gegenseitigen Vertragspflichten nicht vollständig ausgesetzt, aber Tarifverträge oder Arbeitsverträge können Kurzarbeit mit entsprechenden Lohnkürzungen vorsehen. Eine solche Maßnahme kann jedoch nicht einseitig vom Arbeitgeber angeordnet werden. Es werden Tarifverträge zwischen Vertretern des Arbeitgebers und den Arbeitnehmern geschlossen, die in der Lage sind, solche Vereinbarungen zu schließen. Neben dem Mindestlohn regeln sie auch andere wesentliche arbeitsrechtliche Bestimmungen (wie Lohnregelungen, flexible Arbeitszeiten und Beendigung des Arbeitsverhältnisses usw.). Von den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (UE) haben 21 gesetzliche Bestimmungen zur Ausweitung von Tarifverträgen auf Nichtparteien (Kerckhofs “Verlängerung von Tarifverträgen in der EU: Hintergrundpapier” 2011 Eurofound 1 verfügbar bei www.bollettinoadapt.it/old/files/document/15105EF_collectivebar.pdf (abgerufen am 2018-06-06). Die Verlängerung einer Vereinbarung in der EU erfolgt in der Regel durch einen Verwaltungsbeschluss des Arbeitsministeriums, eine Veröffentlichung in einer amtlichen Zeitschrift oder beides. In der Regel gibt es eine Voraussetzung in Bezug auf die Schwellenwerte der Verhandlungsparteien. 1997 waren knapp 88 % aller Beschäftigten Mitglieder einer Kammer. Für jedes der neun Bundesländer gibt es eine Kammer, und das System wird von der Bundesarbeitskammer geleitet, die als BAK bezeichnet wird und für Angelegenheiten zuständig ist, die über die Grenzen der einzelnen Bundesländer hinausgehen.

Die Kammern sind gesetzlich mit der Vertretung der Interessen der Arbeitnehmer betraut, die sowohl die Interessenvertretung im Umgang mit den Behörden als auch die Konsultation zu staatlichen Regulierungsfunktionen umfasst, und sie sind mit der Fähigkeit zum Abschluss von Tarifverträgen investiert. Sie erbringen auch Beratungsleistungen und ein breites Spektrum anderer Dienstleistungen sowohl für ihre Mitglieder als auch für Betriebsräte, und ihr Institut für Umschulung (Berufsförderungsinstitut) ist eine der größten Weiterbildungseinrichtungen Österreichs (finanziert durch obligatorische Arbeitnehmerbeiträge, die vom Lohn abgezogen werden). Die positiven Auswirkungen auf die Arbeitgeberverbandsdichte ergeben sich aus der Tatsache, dass die Praxis, Tarifverträge auf nicht verbundene Arbeitgeber auszudehnen, einen sehr starken Anreiz für sie bietet, sich anzuschließen. Wenn Verlängerungsbestimmungen bestehen und angewendet werden, können Arbeitgeber nicht ausschließen, dass sie zur Einhaltung eines Tarifvertrags verpflichtet werden, auch wenn sie nicht Mitglied des unterzeichnenden Arbeitgeberverbandes sind. Daher ist es vernünftig, dass sie dem Arbeitgeberverband beitreten, um an den Verhandlungen teilnehmen zu können, deren Ergebnisse für sie in jedem Fall bindend sein können. Daher sind die obligatorische Mitgliedschaft in Arbeitgeberverbänden und die Verlängerungsbestimmungen funktionale Äquivalente nicht nur im Hinblick auf ein hohes Deckungsniveau, sondern auch im Hinblick auf eine hohe Arbeitgeberdichte. (Franz Traxler, Universität Wien) Abschnitt 23 Absatz 1 Buchstabe d) gehört zu zahlreichen Abschnitten der LRA, die die gesetzgeberische Entscheidung des Mehrheitsbeinismus einkapseln. Diese Entscheidung beruht auf der Annahme des Gesetzgebers, dass sie den vorrangigen Zielen der LRA des Arbeitsfriedens und geordneter Tarifverhandlungen am besten dienen würde (Aunde South Africa (Pty) Ltd/NUMSA [2011] 10 BLLR 945 (LAC) Abs. 32; siehe Cohen “Beschränken der organisatorischen Rechte von Minderheitengewerkschaften: POPCRU/Ledwaba 2013 11 BLLR 1137 (LC)” (2014) 17.5 PER 2211.

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